W A S S E R
An dieser Stelle herzlichen Dank an Herrn Mag. Arch. Kurt Horvath, der
uns diese Infos und Unterlagen zur Verfügung stellte!

Ein absolut unverantwortlicher Umgang mit dem kostbaren Gut WASSER
auf unser aller Kosten, wie kann man ein Wasserleitungsnetz so derartig
verlottern lassen???

Jeder Häuselbauer muss Druckproben und Prüfatteste vorlegen und
manchmal sogar amtliche Kanal-Pritschelproben über sich ergehen
lassen. Jeder Häuselbauer ist angehalten, jeden tropfenden Wasserhahn
sofort zu reparieren - und da schaut ÖVSPÖ in trauter Zweisamkeit zu,
wie Zig-Millionen Liter Wasser jedes Jahr im wahrsten Sinn des Wortes
den Bach runter gehen? AUF UNSER ALLER KOSTEN !!!

Wenn Herr Jelinek diese 88 Millionen Liter Wasser von seinem
Hauptschulgehalt bezahlen müsste, hätte er dafür € 125.840,-- (über S 1,7
Millionen) jährlich zu berappen. Ein bisschen viel für ein
Hauptschulgehalt. Und das womöglich rückwirkend seit 1991 ??? In
Summe womöglich fast 28 Millionen Schilling? Wir bräuchten die
nächsten 150 Jahre keine Wasserpreiserhöhung, wäre hier
verantwortlich gehandelt worden.


. . 3. Der Wasserpreis: wir werden für sehr dumm
verkauft!

Wie kann man uns so brutal belügen und versuchen, uns zu erklären,
dass wir noch zu den "günstigen" Gemeinden gehören?
Hier die Fakten:

Niederösterreichweit liegt der Schnitt 2004 bei
€ 1,01 je Kubikmeter
Wasser
Gablitz schon 2004 im Spitzenfeld mit € 1,30 - Erhöhung auf € 1,70
Als Vergleich: Baden nur
€ 0,69 !
für ein und den selben Kubikmeter Wasser.
Wie wurde von der Marktgemeinde Gablitz die Bereitstellungsgebühr
berechnet, dass
das
13-fache von Fischamend herauskommen kann?

Verzeihen Sie, dass ich jetzt einen Witz zum Besten gebe, aber der passt
so vortrefflich:

Aufnahmeprüfung beim Finanzamt mit der Qualifikationsfrage: "Wieviel
ist 2 + 7"
Der Mathematiker: "Exakt Neun."
Der Anwalt: "Ohne genauere Prüfung der näheren Umstände ist unter
normalen Umständen davon auszugehen, dass die Summe auf 9 lauten
müsste, es sei denn, es liegen besondere Umstände vor, welche ....."
Der Wirtschaftsprüfer, Prüfungmitglied in zahlreichen
Prüfungsausschüssen in noch zahlreicheren Organisationen, beugt sich
vertraulich zum Aufnahmeprüfer hin und fragt: "Was möchten Sie denn,
das da jetzt rauskommt?"

(P.S.: Das ist KEINE Anspielung auf den
SPÖ-Finanz-Prüfungsausschuss.)


4. Die Wasserumsätze : Weisses Gold füllt die
Gemeindekassa

Machen wir doch eine kleine MILCH-MÄDERL- Überschlagsrechnung:

Die Gemeinde
kaufte das Wasser von 2001 bis 2006 um € 0,76 bis € 0,85
ein, also durchschnittlich um
€ 0,80 je m3. Die Gemeinde verkauft uns das
Wasser um
€ 1,30.

Da blieben pro Kubikmeter satte € 0,50 hängen, macht bei 340.000
Kubikmeter im Jahr ein sattes
Zubrot von etwa € 170.000,- - aus dem
Wasserpreis
- jährlich wohlgemerkt!

Die unverschämt hohe
Bereitstellungsgebühr von € 65,- für etwa 2.000
Haushalte,
spült nochmals
€ 130.000,- jährlich dazu, ergibt in Summe € 300.000,- PRO
JAHR !
die da in die Gemeindekassen reinpritscheln -
DERZEIT WOHLGEMERKT BEREITS - OHNE DIE ERHÖHUNG !!!
(Nach der Erhöhung wären das sogar etwa € 430.000,- JÄHRLICH)

Wo sind nur die Überschüsse der letzten 6 Jahre wirklich hingekommen?
Immerhin standen
€ 1,800.000,- (also gute alte 30 Millionen Schilling) zur
Verfügung.

In Reparaturen können sie ja nicht investiert worden sein, da hätten wir
nicht diese horrenden Wasserverluste!
UND : WO SIND DIE GESETZLICH VORGESCHRIEBEN RÜCKLAGEN
HINGEKOMMEN?

Herr Jelinek soll seinen Hauptschulgehaltsüberschuss auf ein Sparbuch
legen,
aber nicht das Geld der Gablitzer, wie er es unter Punkt 18 im
Gemeinderatsprotokoll
vom 26.4.07 vorschlägt. Das ist gesetzeswidrig, verboten und stellt u.E.

Amtsmissbrauch
mit allen rechtlichen Folgen dar - zur Erinnerung: Der
Wasserhaushalt ist ausgeglichen zu führen. Bei einem tatsächlichen
Minus könnte ja auch nachträglich abgerechnet werden, obwohl mir
einmal einer erklären muss, wo da bei
korrekter Buchhaltung jemals ein
Minus herkommen sollte!


5. Das Resümmee

Mit der nächsten Quartalsabrechnung wird wahrscheinlich ein wichtig
wirkender Amtsbescheid mit unzähligen Paragraphen, unverständlichen
Formulierungen und dieser Wasserpreiserhöhung daherkommen.

Diesen Bescheid werde ich sofort beeinspruchen und alle weiteren
Rechtsmittel in die Wege leiten.

MIT MIR NICHT, MEINE HERREN !

(Mit Ihnen, lieber Leser auch nicht? Na sehr gut: Ein Muster für solch
einen Einspruch finden Sie auf der Kontaktseite)

Diese Politiker wollen
unser Bestes? JA, stimmt - nämlich unser Geld.

Diese Politik ist eine Schande für unsere Demokratie

Da muss sich schleunigst was ändern - das ist meine Meinung.
Noch heftiger die
Bereitstellungsgebühr:
Gablitz unangefochten an der Spitze mit
€ 65,41
Fischamend dagegen nur € 5,45
Wien-Umgebung im Schnitt € 17,07
Quelle: Arbeiterkammer
Niederösterreich
April
2007