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GEDANKEN ZUR "STEUERREFORM"
(April 2009)
Zwischen 1,7 % und 2 % bringt die Steuerreform des Herrn BM und Vizekanzler Pröll (ÖVP) uns
Steuerzahlern.
Zwischen 3,5 % und 4 % wird heuer die Inflation ausmachen.
Wie soll jemals unsere Wirtschaft wieder in Schwung kommen, wenn den Menschen immer weniger Geld zum
Ausgeben bleibt ?

Kein einziger Politiker hat jemals auch nur einen einzigen Arbeitsplatz geschaffen (sieht man einmal vom Herrn
Schüssel [ÖVP] ab, dessen Hausperle aber arbeitsgenehmigungsrechtlich mehr als umstritten war - glaubt man
den damaligen Zeitungsberichten).

Politiker reden über Arbeitsplätze und schaffen bestenfalls Rahmenbedingungen, innerhalb derer
unternehmens"lustige", risikofreudige und innovative Menschen den Sprung ins kalte Wasser einer
selbständigen Existenz wagen. Doch was erwartet diese Menschen dann?

Selbständige, also selbst und ständig arbeitende Menschen werden noch im Schlaf mit 33,5 Prozent
Zwangsbeitrag zur selbständigen Krankenkasse, knapp gefolgt von 42 % Mischsteuersatz ihres Einkommens
"beraubt". Beim Frühstück schnappt der Finanzminister 10 % des Semmerls weg, 30 % der Stromkosten beim
Kaffekochen wandern auch in seine Tasche, knapp gefolgt von den 50%igen Raubritterorgien an den
Benzinzapfsäulen auf dem Weg zur Arbeit.

Zwangsbeiträge zur diversen Kammersystemen aus der Kaiserzeit, Lohnnebenkosten jenseits von Gut und Böse
sowie immer unverschämt höher werdende Zwangsabgaben an die Gemeinden für Wasser, Müll und sonstige
Infrastruktur plündern die Menschen weiter aus.

Sollte es wirklich noch jemand unter solchen Voraussetzungen schaffen, sich ein bisschen Vermögen zu
ersparen, geht derzeit wieder das laute Geheul nach einer Vermögenssteuer los. Dabei übersehen die
honorigen SPÖ-Granden, dass diese Steuer ohnehin schon längst existiert. Zur Erinnerung: 25 % der
Kapitalerträge auf Sparbücher werden als Quellensteuer von den Banken direkt an den Fiskus abgeführt.
Als Hausverwalterin kann ich Ihnen traurige Fakten über 50%ige Wegversteuerung der "Kapital"-Mieteinkünfte
berichten.

Treue Leser meiner Homepage haben mir - DANKE an dieser Stelle - einen Focus-Bericht über die aktuellsten
Steuersätze in Deutschland
zugesandt (bitte nach rechts scrollen).
Für eilige Leser: Ab € 60.000,- zahlen wir Österreicher bereits 50 % Einkommenssteuer - in Deutschland
beträgt der Höchststeuersatz - aber auch erst ab € 1.000.000,- gerade einmal 45,4 %!

Unser Eingangssteuersatz - schon ab € 11.000,- Jahreseinkommen (!) - beträgt nach der "tollen" Steuerreform"
satte 36,5 Prozent !
In Deutschland zahlen Sie diesen Horror-Steuersatz erst ab einem Einkommen von € 139.000,- (in Worten:
einhunderneununddreißig!!!)
Von den Steuersätzen aus der Schweiz gar nicht mehr zu reden .....

Wenn dann sogar eine staatliche Zeitung wie die "Wiener Zeitung" (Artikel rechts) unübersehbaren Unmut über
diese höchsten Steuersätze aller Zeiten zu Papier bringt, ist dem nichts mehr hinzuzufügen.

- ES REICHT ! ! !






NS.: Wie mir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen mitgeteilt wurde, war auch die "Aufweichung" unseres
Bankgeheimnisses, also das Nachgeben des Herrn BM Pröll ein fataler Fehler mit tragischen Auswirkungen auf
den Kapitalmarkt Österreich für die Zukunft: Es setzt bereits jetzt massive Kapitalflucht aus Österreich ein. Bis
dato bei uns veranlagte Gelder werden nach Singapur abgezogen. Dort wird sich nämlich niemand um
irgendwelche Wünsche irgendeines Deutschen Finanzministers nach (polizei)staatlicher Konteneinsicht
kümmern.



TEIL 1: DIE WURSTSEMMEL - POLITIK DER ÖVP
(Scrollen Sie bitte nach rechts)
(Juli 2008)
Teil 2: (August 2008) Wie wir über die kalte Progression kalt abgezockt werden und sich
Finanzminister Molterer die Händchen warm reibt :

Fakt ist, dass Herr Molterer als Finanzminister alles getan hat, um die längst über-überfällige Steuerreform zu
verhindern, während die Einnahmen seines Ministeriums steigen, steigen, steigen. Und dann wundert sich
derselbe Herr, dass uns Österreichern immer weniger Geld im Börsel bleibt - naja, irgendwo müssen ja seine
zusätzlichen Einnahmen schliesslich herkommen !

Herr Molterer ist sicher alles andere als dumm. Da für die gesamte Regierung das Wort "SPAREN" ein
offensichtlich absolut unbekanntes Fremdwort ist und wohl auch bleiben wird, freut sich Herr Molterer natürlich
sehr über seine zusätzlich prall sprudelnde Quelle über die kalte Progression. Herr Molterer weiss ganz genau,
er braucht nur noch ein paar Jährchen zuzuwarten, bis durch die Inflation und die dadurch entstehende kalte
Progression JEDER Österreicher 50 % (FÜNFZIG!) seines Einkommens als Steuer an sein Ministerium
abführen muss.

Das glauben Sie mir nicht ? Das geht ganz einfach, lassen Sie es mich vorrechnen:

Angenommen, Sie haben im Jahr 1980 - sagen wir - Schilling 100.000,- brutto verdient.
Sie erinnern sich vielleicht noch an die Einkommenssteuersätze: die ersten S 50.000,- waren damals steuerfrei,
die zweiten S 50.000,- wurden mit einem Eingangssteuersatz von 23 % belastet.
Sie haben für S 100.000,- im
Jahr 1980 daher S 11.500,- Steuern bezahlen müssen, also 11,5%

Angenommen, Sie verdienen im Jahr 2008 denselben Wert - die S 100.000,- aus 1980 sind mittlerweile 2008
durch die Inflation
auf S 232.000,- angeschwollen. Hört sich zwar viel an, entspricht aber dem Wert von S 100.000,- aus dem Jahr
1980
(Für kritische Rechenkontrollore: VPI Basis 1976 - Jänner 1980 = 117,0 / selber VPI Jänner 2008 = 249,1 //
Steigerung + 132 %)
Wissen Sie, was Sie heute für diese umgerechnet € 16.860,- Steuer zu berappen haben ?
Die ersten € 10.000,- sind steuerfrei. Dafür macht der Eingangssteuersatz für die verbleibenden € 6.860,- aber
satte 38,3 % aus,
ergibt eine Steuerzahlung von sage und schreibe € 2.628,- - und das sind im damaligen Geld satte S 36.150,- -
also
15,6 %
- so beinhart funktioniert die kalte Progression. Ja, und ab € 50.000,- sind ohnehin bereits 50 % Steuer fällig -
soweit sind wir da mit den
€ 36.150,- (also wertmässig unseren S 100.000,- aus dem Jahr 1980) nicht mehr entfernt davon.

Und glauben Sie mir, Herr Molterer kennt diesen Effekt noch wesentlich besser als ich.
Also bitte, keine Steuerreform irgendwann von Herrn Molterers Gnaden, sondern mir nur ganz einfach mein
Geld lassen und nicht durch die Hintertür abziehen ....
Abzocke wohin man schaut.

Diese Politik ist eine Schande ! Da muß sich schleunigst was ändern.
Das ist meine Meinung.








Teil 1: (Juli 2008) Wie Pendler weiter abgezockt werden:

Ab € 10.000,- (SFR 15.000.) Einkommen haben wir
diese Eingangs-
STEUERSÄTZE
D :
5,6%
CH :
4,6%
A :
36,5%
Deutschland
Schwe
iz
Österrei
ch
WIENER ZEITUNG 4 -
2009