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Juni 2008: Mobilfunk:
DAS KREUZ MIT DEN GRENZWERTEN
Laut Amtsblatt Seite 13 ist Mobilfunk in Gablitz angeblich kein Gesundheitsrisiko.
Begründet wird diese Aussage mit einem Gutachten einer AGU. Diese AGU stellte
sich bei genauer Betrachtung als gemeinnütziger Verein heraus. NUR:
Wie kann es sein, dass ein und derselbe Gutachter zwei so widersprüchliche
Gutachten abgibt:

In Purkersdorf - Gymnasium Herrengasse wird eine Immissionsbelastung von 0,98
mW/m2 (= 980 Microwatt je Quadratmeter) als absolute Obergrenze empfohlen und
"Eine weitere Steigerung der Belastung Gymnasium Herrengasse 4 ist aus
vorsorgemedizinischer Sicht zu vermeiden" (Zitat aus dem Gutachten)
In Gablitz - Anton-Hagl-Gasse werden plötzlich 2.408 Microwatt vom selben Gutachter
akzeptiert, obwohl
in diesem Gutachten die Salzburger Richtwerten von maximal 10 Microwatt je
Quadratmeter angeführt werden.

Lieber Leser, ich will den Fortschritt nicht verteufeln. Die Lösung ist so einfach:
Technisch stellt es kein Problem dar, Handymasten am Ortsrand aufzustellen, wo
niemand unter Strahlungswerten jenseits von Gut und Böse zu leiden hat.
Mit Klick zu den m.E. wirklich unverständlichen Details ....

Allen (meist leider anonymen) Kritikern dieser Homepage sei ins Stammbuch
geschrieben:
Ich berichte die Wahrheit, die Wahrheit und Nichts als die Wahrheit. Sonst wäre diese
Homepage sicher über Gerichtsbeschluss schon längst vom Netz genommen, wenn
auch nur ein halber Satz gelogen wäre.
Diese Politik muss eine andere werden ! So kann es nicht weitergehen.

Mit Klick zum Gutachten von DI Dr. Hans-Peter Hutter für Purkersdorf
(unter Punkt 4 - Ärztliche Stellungnahme wird ein Maximalwert von 0,98 mW/m2 =
980 Microwatt angeführt)


Mit Klick zum Gutachten von DI Dr. Hans-Peter Hutter für Gablitz
(unter Punkt 4 - Ärztliche Stellungnahme wird hier nur empfohlen, keine weitere
Erhöhung der Strahlenbelastung von 2.408 (!) Microwatt anzustreben)
Hier finden Sie auch die Salzburger Richtlinien mit nur 10 (!) Microwatt


Mit Klick geht es hier zu einem Auszug betreffend Handystrahlung und
Waldsterben aus dem sehr interessanten Buch
Johannes Jürgenson DIE LUKRATIVEN LÜGEN DER WISSENSCHAFT
Verlag Edition Resolut ISBN 3-89478-699-x (aus guten Gründen sehr schwer erhältlich)

Stellungnahme von Herrn Mag. R. Marschall:
(erster Sprecher der Bürgerinitiative Gablitz)

Bewertung durch die BIG (Juni 2008)
* Prinzipiell ist es gut, dass es laufende Messungen durch das Amt der NÖ
Landesregierung in Gablitz gibt
* Die Bürgerinitiative Gablitz durfte aber weder bei der Standortauswahl der
Messpunkte mitentscheiden, noch gleichzeitige Parallelmessungen durchführen.
Insofern können wir die Messergebnisse nicht bestätigen. Zur Erinnerung: bei den
ersten Messungen des Landes NÖ am 17.11.2005 in Gablitz durften wir auch nicht bei
der Standortauswahl mitentscheiden und auch keine Kontrollmessungen durchführen.
* Obwohl wir in Gablitz schon wesentlich höhere Werte gemessen haben, so sind auch
die vorliegenden Messwerte für uns beunruhigend genug. Selbst Dr. Hans Peter Hutter
schreibt unter Punkt 4, dass aus Vorsorgegründen ein Zielwert von 1 Milliwatt je
Quadratmeter (mW/m2), das sind 1000 Mikrowatt je Quadratmeter (µW/m2),
heranzuziehen sei. Der Messwert in der Anton Haglgasse übersteigt mit 2408
Mikrowatt je Quadratmeter den von ihn genannten Zielwert also um das 2,4-fache.
Wieso er bei den gemessenen Immissionen aus seiner Sicht auch bei langfristiger
Exposition ein Gesundheitsrisiko ausschließen kann, ist für uns nicht nachvollziehbar.
* Dr. Hans Peter Hutter gab zwar den "Salzburger Vorsorgewert 2002 NEU im Freien"
mit 10 Mikrowatt je Quadratmeter auf Seite 4 an, ließ diesen "Salzburger Vorsorgewert
2002 NEU" in seiner Beurteilung dann aber unerwähnt. Der von der NÖ Baudirektion
gemessene Wert 2002 in der Anton Haglgasse übersteigt den neuen Salzburger
Vorsorgewert sogar um 240-fache!
* In Purkersdorf - Gymnasium Herrengasse empfiehlt der gleiche "Gutachter" Dr. Hans
Peter Hutter eine maximale Immissionsbelastung von 1 mW/m2 (= 1000 Mikrowatt je
Quadratmeter) als absolute Obergrenze. Diese sei beim Gymnasium Herrengasse mit
0,98 mW/m2 (= 980 µW/m2) erreicht. "Eine weitere Steigerung der Belastung
Gymnasium Herrengasse 4 ist aus vorsorgemedizinischer Sicht zu vermeiden" (Zitat
aus der AGU Hutter Gutachten August 2002)
* Keineswegs werden nur im freien Strahlungswerte von über 1 Milliwatt je
Quadratmeter in Gablitz gemessen. Eigene Messungen ergaben dies auch in
Wohnungen. Wir laden das Land NÖ gerne zu Messungen ein.
* Die AGU „Ärztinnen und Ärzte für eine gesunde Umwelt“ hat unserer Information nach
keinen Gutachterstatus. Insofern wurde die Bevölkerung von Gablitz falsch informiert.
* Forderung 1 der BIG: Die NÖ Umweltanwaltschaft bzw. das Land NÖ soll offen legen,
wie viel Geld an Dr. Hans Peter Hutter bzw. der Organisation „Ärztinnen und Ärzte für
eine gesunde Umwelt“ für die „Beurteilung“ in Gablitz vom März 2008 bezahlt wurden
und wie viel bei anderen „Aufträgen“ für andere Gemeinden bezahlt wurde.
* Forderung 2 der BIG: Die Gemeinde Gablitz möge die Stellungnahme der
Österreichischen Ärztekammer zu den von der Baudirektion des Landes NÖ
gemessenen Werte anfordern.



Weitere Infos finden Sie unter:

www. handymast.at
http://www.schutz-vor-elektrosmog.at/buergerinitiativen.htm

http://www.less.at/neue%20einzelseiten/LESS-Forschungsergebnisse.htm

Gemeinnütziger Verein AGU: http://www.aegu.net/Ger/index.htm

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Bürgerinitiative Gablitz (BIG) für eine sofortige Verringerung der Mobilfunk-Strahlungsbelastung im Gablitzer
Wohngebiet


An die Gablitzer Bevölkerung: 14. Mai 2007

Neue UMTS-Mobilfunksender neben der Volksschule Teil 2: Meine Recherche zu den neuen Mobilfunksendern
neben der Gablitzer Volksschule hat folgendes ergeben:

1) Es gibt nun doch einen Gemeinderatsbeschluss vom 27.7.2006 (Sommerferien).
In dieser Gemeinderatssitzung berichtete Bürgermeister Jonas (ÖVP), dass die Marktgemeinde Gablitz bereits
einen Bestandsvertrag mit der Mobilkom Austria zu einem jährlichen Entgelt von
€ 5.000 abgeschlossen hat. Bürgermeister Jonas (ÖVP) stellte in dieser Gemeinderatssitzung den Antrag, einen
zusätzlichen Nutzungsvertrag auf 20 Jahre mit der Firma "NETCO 3 G GmbH" (= Betreiber "3") abzuschließen
und zwar zu einem jährlichen Entgelt von € 5.000.

2) ÖVP und SPÖ stimmten für die neuen UMTS-Sender neben der Volksschule
nicht anwesend: GR DI Gottfried Lamers (Grüne), GR Sigrid Krakowitzer (Grüne), GR Manuela Dundler-Strasser
(ÖVP), Johannes Hlavaty jun. (SPÖ) und Dr. Peter Stockenhuber (1. Gablitzer BP)
Stimmenthaltungen: GR Willibald Ecker (SPÖ) und GR Gerald Heissig (ÖVP)
Pro-Stimmen:
ÖVP: Ing. Michael Cech, Ing. Georg Ehrengruber, Mag. Heidemarie Grossenberger, Franz Gruber, Andreas
Jelinek, Gerhard Jonas, Otto Novacek, Christine Rieger, Mag. Clemens Schöffmann, Karin Sobotka, Friedrich
Warholek
SPÖ: Johannes Hlavaty sen., Helmut Kamauf, KR Heinz Knoll, Walter Neumayer, Ing. Wolfgang Rott, Rupert
Winkler.
Resümee: Es gab somit keine einzige Gegenstimme !

3) Die Gemeinde Gablitz wird mit den Mobilfunksendern neben der Gablitzer Volksschule geplanter Weise in 20
Jahren Laufzeit in Summe 200.000 Euro (2,7 Millionen Schilling) verdienen.

4) Andreas Jelinek (ÖVP) über Handymasten im Ortszentrum von Gablitz im Jahr 2005:
"… Ich gebe Ihnen insofern Recht, dass auf Kosten der Gesundheit - vor allem derer unserer Kinder - niemand
Geschäfte und Profit machen darf. Diese Gefährdung ist aber keineswegs empirisch wirklich bewiesen. Ich hoffe
auch, dass Sie mir insofern Recht geben, dass dieses Thema (die Gesundheit der Bevölkerung) viel zu Ernst ist,
um damit politisches Kleingeld zu verdienen. …"
Email an Mag. Robert Marschall vom 13.9.2005

5) Es gab und gibt keine Information der Bevölkerung über die neuen Mobilfunksender neben der Gablitzer
Volksschule seitens der Gemeinde. Oder haben Sie etwas im Amtsblatt oder in den diversen Parteizeitungen
gelesen.

6) Was kann man tun? Z.B. sein Parteibuch abgeben, Ärgern, auf die nächste Wahl warten…

Bürgerinitiative Gablitz
Mag. Robert Marschall
1. Sprecher
DAS KREUZ MIT DEN GRENZWERTEN

Bereits im Jahr 2007 berichteten wir über dir mögliche Problematik der
Belastungen durch Strahlen, von der Politik weitgehend ignoriert wird den
monetären Interessen der Mobilfunkbetreiber der Vorrang eingeräumt.

Widersprüchliche Aussagen der Wissenschaft, willkürliche Festsetzung der
angeblich nicht gefährlichen Höchstwerte ein und des selben Gutachters
(Details siehe unten) trugen absolut nicht zur Vertrauensbildung bei.

Über Veranlassung unseres Bürgermeister - Anwärters, Herrn Ing. Cech,
erfolgten im April 2010 neue Messungen durch das Amt der NÖ Landes-
regierung im Beisein des 1. Sprechers der Bürgerinitiative zur Verringerung
der Strahlenbelastung, Herrn Mag. R. Marschall.

Den Vogel an absoluter Bürgerfeindlichkeit schoss Amtsleiter Dr. Fronz ab:
Bei vom Umweltmediziner Dr. Hans Peter Hutter als akzeptabel bezeichneten,
"erlaubten" 1.000 Mikrowatt/m2 schlugen die Geräte auf 20.000 µW/m2 (!)
im Hort der Volksschule aus. Darauf hin verbot der Herr Amtsleiter die Messung
durch die Techniker der NÖ Landesregierung (mit Klick zum Bericht).

"In Deutschland gilt derjenige, der auf den Schmutz hinweist, für viel gefährlicher als derjenige, der den Schmutz macht."
(Kurt Tucholsky, 1890-1935)

Interessanter Link auf eine Schweizer Website: "Mehr weiss man erst zu spät" -
http://medien.diagnose-funk.org/2010/mehr-weiss-man-erst-zu-spaet.php