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Und wieder kreischen die Motorsägen ! Feber 2010 Allen Protesten, Petitionen und Bitten zum Trotz lässt Bürgermeister Jelinek unbarmherzig weiter alle Bäume entlang des Gablitzbaches umhauen (derzeit auf Höhe Linzerstr. 191). In Purkersdorf gelten die selben Hochwasser- Schutzbestimmungen wie in Gablitz, dort achtet man aber die Natur. Wir hoffen auf baldige Antwort von Seiten der NÖ Umweltanwaltschaft, an die wir unsere Petition mit Ihren Unterschriften (DANKE nochmals!) weitergeleitet haben. Desweiteren haben wir uns mit unseren Gemeinderäten wegen der aktuellen Baumfällungen in Verbindung gesetzt. Diese Rodungen müssen nämlich unsere Gemeindearbeiter auf Anweisung "vom Chef oben" ausführen. Aber die Ausrüstung unserer Gemeindearbeiter entspricht meines Erachtens in keinster Art und Weise den gesetzlichen Arbeitnehmer-Schutzbestimmungen ! Darauf habe ich nachdrücklich hingewiesen (ich habe nämlich selbst viele Jahre lang Baustellen gemanagt), die Rückmeldung bleibt abzuwarten .... Unsere Bäume brauchen unsere Hilfe ! ! ! 20. Dezember 2009 Auf Anfrage erklärte uns Bürgermeister Jelinek, dass Eigentümer von Fließgewässern verpflichtet sind, die Böschungen freizuhalten. Wir verstehen, dass Böschungen von Bruch- und Schwemmholz bis zu einer gewissen Höhe wegen Verklausungsgefahr freizuhalten sind und der Abfluss zu gewährleisten ist. Allerdings werden derzeit sehr hohe Böschungen in einem unverhältnismäßigen Ausmaß radikal geschlägert, was mit Hochwassergefahr keinesfalls begründet werden kann. Wir haben eine Petition an die NÖ Umweltanwaltschaft vorbereitet und ersuchen auch Sie um Ihre Mitunterschrift ! Herr Dr. Rossmann von der Umweltanwaltschaft hat die Besichtigung durch Sachverständige in Aussicht gestellt, es ist zu befürchten, dass die brutalen Schlägerungsaktionen weitergehen! Mit Klick zur Petition : Petition Kahlschlag Rufen SIe mich einfach an, ich hole mir das Formular gerne ab (0664 35 60 812) Interessant auch, dass diese Abholzungen eine Firma aus St. Pölten ausführt. Haben wir keine ortsansässigen Betriebe ? Gab es eine Ausschreibung ? ? ? ÖVP - Bürgermeister auf dem Holzweg Dezember 2009 Seit Jahrzehnten und viele Bürgermeister lang durften Bäume in Gablitz wachsen. Seit Schuldirektor Jelinek zu diesem Amt kam, lebt er seine Baum-Ängste durch exzessive Abholzungen aus, ohne dies mit Gemeinderat oder Parteikollegen (!) abzustimmen, der Umweltgemeinderat Haas ist leider auch ein gehorsamer ÖVP-Soldat, der uns bis dato keiner Antwort für würdig befand. Gemeinderatsprotokoll: http://www.purkersdorf-online.at/gablitz/file/DA%20Linden%20in%20der%20Hochb uchstrasse.doc Hintergrund ist die in Kraft getretene Verkehrssicherungspflicht, welche die Gemeinde (eigentlich eh schon immer) haftbar macht. Statt ein Baumkataster durch einen Sachverständigen erstellen und die Bäume nach ÖNORM L1122 kontrollieren zu lassen (z.B.: http://www.andreas-raab.at ) wird brutal flächendeckend um viel Geld abgeholzt. Bäume nehmen CO2 auf, der Österreichische Steuerzahler muss milliardenschwere Strafen für den überschüssigen CO2-Ausstoß bezahlen. Die Abholzung der Regenwälder wird weltweit verurteilt. In Gablitz werden gesunde Bäume umgeschnitten. Aktuell - seit gestern - verliert eine Wohnhausanlage Hauptstr.1 ihren Bäume (Foto), davor gibt es auch schon eine Spur der Verwüstung a la Jelinek siehe unten ... |
Baum-Mord im Biosphärenpark Sommer 2009 Die 3 Linden auf der Hochbuchstraße Einerseits berichtet das Amtsblatt, dass bereits im März 2009 die Gefährlichkeit von vier Linden festgestellt wurde. Andererseits arbeitet die ÖVP mit überraschenden Dringlichkeitsanträgen aus dem "Hinterkammerl", um in einer Nacht und Nebel-Aktion drei alte Linden fällen zu lassen. Danke an Herrn DI Lamers: http://www.purkersdorf-online.at/gablitz/file/DA%20Linden%20in%2 0der%20Hochbuchstrasse.doc Wir waren vor Ort. Wir haben fotografiert. Wir fragen: Schauen so kaputte Bäme aus (die eine Ausnahme sehen Sie auch) - oder hätte man auch diesen einen kranken Baum vielleicht auch retten können ? DAS WAREN GESUNDE BÄUME ! ! ! Sommer 2008 - Hauersteig: Ist die brutale Schlägerungsaktion nur die Angst vor dem nächsten Sturm? Oder steckt doch mehr dahinter? Soll unser Gablitzbach in ein Betonbett gezwängt werden - damit der kleine Bach keine grossen Monsterobjekte gefährden kann? Austrocknende Gewässer und sonnenverbrannte Erde - Wundert sich da noch jemand über die Erd-Erwärmung ? Angst vor Sturm? Dann herrscht erst Ruhe, wenn ganz Österreich sturmfest, also angst- und baumfrei gemacht wurde - sowie auch das letzte Bio-Mistküberl auf "befestigtem Untergrund", also auf Beton und ja nicht mehr auf einem Fleckerl Gras steht ! (siehe amtlicher Bauauftrag der MG Gablitz unter Bauschikanen) - ES LEBE DER BIOSPHÄRENPARK WIENERWALD ! |
Auch die Presse berichtet: mit Klick zu den Bezirksblättern (Feber 2010) |
DORFENTWICKLUNG UND NATURSCHUTZ Juni 2010 Im Jahr 2007 wurden auf der B1 pro Tag durchschnittlich 17.447 Fahrzeuge gezählt. Aufgrund der Vergleichswerte der Vorjahre ergab sich eine jährliche Steigerung von 500 Fahrzeugen täglich. 2011 werden also geschätzte 20.000 Fahrzeuge TÄGLICH durch unser Dorf fahren. Zum Vergleich: auf der Außenringautobahn A 21 Gießhübl wurden vom ÖAMTC 22.000 Fahrzeuge täglich gezählt! Wir verkommen zur Brenner-Autobahn des Ostens - mitten im Biosphärenpark Wienerwald ! Es schadet uns, unseren Kindern, unserer Umwelt und letztlich auch unserem Geldbörsel Früher oder später wird das nämlich stark auf die Immobilenpreise drücken. Wer möchte schon neben einer Autobahn wohnen. In Maissau lässt LH Pröll wegen 10.000 Fahrzeugen täglich den geplagten Anrainer zuliebe eine Umfahrung bauen - was passiert bei uns ? Man muss es ja nicht gleich so radikal angehen wie der Bürgermeister von Leopoldsdorf, der die Ortsdurchfahrt für Fremde zur Gänze gesperrt hat. Aber ein temporäres Durchfahrverbot für Nicht-Anrainer scheint überlegenswert. Nur die LKWs auszusperren bringt auch fast nichts, da der Anteil des Schwerverkehrs gerade einmal bei etwa 10 % liegt. Oder gleich eine Maut einführen: unser Verkehrsaufkommen ist nämlich seit der fast 100% - Verteuerung der Vignette stark gestiegen. Wen wundert es: auf der einen Seite die kostenpflichtige Westautobahn, auf der anderen Seite die kostenpflichtige Klosterneuburger Schnellstraße. Auch Frächter fahren gerne schon in St. Pölten von der Autobahn ab, weil sie sich pro Fahrt (!), je nach Achsenanzahl bis zu € 15,- ersparen können. Aber bitte keine halben Lösungen - sprich Flüsterasphalt: der bringt, außer enorm hohen Anschaffungskosten, nämlich nur eine Lärmreduktion von 70 dB auf ca. 60 dB, die Belastungen für die Umwelt bleiben unverändert hoch - siehe auch: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst#/beitrag/video/1059692/ Wie-funktioniert-Fl%C3%BCsterasphalt Wie erwähnt: Krötenwanderung und Biotopkartierung in allen Ehren - aber hier herrscht dringenster Handlungsbedarf, bevor wir in einer Verkehrshölle untergehen. |
Gott sei Dank vorbei: die Umwelt-Schandtaten des Herrn Jelinek ! Schrecklich, wie man/n in drei Jahren Amtszeit Schaden für mindestens 30 Jahre angerichtet hat ! |